Funktionsweise LVDT

Differentialtransformator - LVDT (alle MESSOTRON-Typen Dxx)

Differentialtransformatoren bestehen aus elektrisch nicht miteinander verbundenen Primär- und Sekundärwicklungen (je nach Bauart nebeneinander oder übereinander gewickelt), die über einen ferromagnetischen Kern nach dem Trafo-Prinzip gekoppelt sind. Die Sekundärwicklung besteht aus zwei gegensinnig verschalteten Spulen (-hälften), deren Gesamtsignal sich somit als "Differenz" bildet.
Die mit einer Wechselspannung gespeiste Primärspule induziert in den Sekundärspulen eine Spannung, die durch die Gegenschaltung dieser Spulen in der Mittelstellung des Kerns (Tauchanker) gleich Null ist. Wird der Tauchanker verschoben, verändert sich wie bei der Differentialdrossel die Messspannung proportional zum zurückgelegten Weg.

LVDT
Ein Differentialtransformator erlaubt günstigere Messweg-Baulängen Verhältnisse als z.B. Differentialdrosseln und ist unempfindlicher gegenüber äußeren Störeinflüssen (wie z. B. größeren Temperaturunterschieden innerhalb des Aufnehmer-bereiches oder Widerstandsänderungen in den Messleitungen). Der aufwendigere Aufbau führt zu etwas höheren Herstellungskosten.

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