Funktionsweise Wirbelstromsensoren

Wirbelstromsensoren (auch induktive Näherungssensoren genannt) nutzen den physikalischen Effekt der Güteveränderung eines Resonanzschwingkreises, dem durch Wirbelstromverluste in leitfähigen Materialien Energie entzogen wird. Der induktive Näherungssensor bildet zusammen mit einem Kondensator einen LC-Schwingkreis, der von einem Oszillator zu hochfrequenten Schwingungen (z .B. 1 MHz) angeregt wird. Durch die elektrischen Schwingungen wird am Kopf des Näherungssensors ein elektromagnetisches Wechselfeld ausgesendet. Wird nun ein elektrisch leitfähiges Objekt in das Feld gebracht, entstehen in dem Objekt Wirbelströme, die dem Feld Energie entziehen und die Schwingung dämpfen. Die Veränderung der Schwingungsamplitude wird von einer speziellen Elektronik (Wirbelstromkonverter) ausgewertet und in ein zum Abstand proportionales Ausgangssignal umgewandelt.

Im Gegensatz zu den kontinuierlich messenden analogen Näherungssensoren werten einfache induktive Näherungsschalter nur das Vorhandensein bzw. das Nichtvorhandensein eines bestimmten leitfähigen Objektes aus.

Der im Messobjekt erzeugte Wirbelstrom ist sehr klein und erzeugt keine nennenswerte Erwärumg oder magnetische Beeinflussung des Materials. Induktive Näherungssensoren arbeiten berührungslos, verschleißfrei und sind in entsprechend gekapselter Ausführung unempfindlich gegenüber Vibrationen, Feuchtigkeit und (nicht-) leitende Verschmutzungen.

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

OK