|
Indukive Wegsensoren gibt es mit verschiedenen Funktionsprinzipien. Zur Auswahl des geeigneten Messprinzips lassen sich folgende grobe Kriterien betrachten:
Differentialdrosselprinzip (MESSOTRON-Typen alle Wxx Typen außer WP)
Vorteile:
- einfach und kosten-günstig,
- höhere Genauigkeitsklassen einfacher ereichbar,
- niedrige Temperaturdriften (maximal 20 ppm/K Nullpunktdrift und 50 ppm/K Empfindlichkeitsdrift),
- universell einsetzbar,
- erste Wahl bei hoher Genauigkeit,
Nachteile:
- größere Baulänge,
- ungünstig in druckfester Ausführung,
Differentialtransformator-Wegaufnehmer (alle MESSOTRON-Typen Dx)
Vorteile:
- kürzere Baulänge (als Differentialdrosseln),
- unempfindlicher gegenüber äußeren Störeinflüssen ( wie z. B. größeren Temperaturunterschieden innerhalb des Aufnehmer-bereiches oder Widerstandsänderungen in den Meßleitungen),
Nachteile:
- etwas aufwendigerer Aufbau,
- gut geeignet für geschützte oder druckfeste Ausführungen,
Unsymmetrische Aufnehmer (MESSOTRON Typ WP, WPT)
Bei den unsymmetrischen Wegaufnehmern von MESSOTRON ist eine der Meßspulen in Form einer platz-sparenden Ersatzschaltung ausgeführt, eine Gestaltungsvariante die als Monodrossel-Wegaufnehmer bezeichnet wird. Diese etwas aufwendiger gebauten Systeme zeichnen sich durch eine konkurrenzlos günstiges Weg-Längen-Verhältnis aus, was besonders bei größeren Meßwegen zum Tragen kommt.
|