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Näherungssensoren

Konitinuierlich messende Näherungssensoren werden zur analogen Abstandsmessung oder Bewegungsüberwachung von metallischen Körpern in Nahbereich von bis zu 40 mm eingesetzt. Sie arbeiten z.B. auf Wirbelstrombasis und werden eingesetzt, wenn ein direkter Kontakt zum Messobjekt nicht möglich ist.

Eine spezielle Elektronik wandelt die durch das Messobjekt abstandsabhängig veränderten Sensorwerte in ein abstands-proportionales Industrie-Standardsignal (z.B. 0…10V oder 4…20mA) um. Diese Elektronik kann im Sensor integriert sein (z.B. bei den Standardversionen MNS) oder ist in einer separaten Einheit (Konverter) untergebracht.

Bei der Auslegung und Auswahl der Komponenten ist zu beachten, dass die Messeigenschaften (z.B. Messbereich) stark von Material und Geometrie des Messobjekts abhängen. Standardmäßig sind unsere Wirbelstrom-Sensoren spezifiziert und geprüft auf eine große, gleichmäßig geformte Objektfläche aus Stahl (ST37 für MNS / 42CrMo4 für MNH).

Unterscheidung nach Anwendungsbereichen:

  • Sensoren MNS für Industrielle Standardanwendungen

  • (Analoge) Näherungssensoren auf Wirbelstrombasis mit integrierter Elektronik (0…10VDC oder 4…20mA Ausgang) für Messungen ohne hohe Temperaturanforderungen (<70°C) oder Messgeschwindigkeit (Dynamik <500Hz)

  • Sensoren MNH für hohe Temperaturen und Messdynamiken

  • Sensoren auf Wirbelstrombasis für Messungen von Abständen, Positionen oder Bewegungen/Schwingungen mit hoher Dynamik (bis 10 kHz) und unter hohen Temperaturen (bis über 200°C); der Betrieb erfolgt über eine separate Elektronik (Konverter)