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Grundlagen zum Trägerfrequenz (TF) Messverstärker

Die Trägerfrequenztechnik eignet sich ideal für induktive (z.B. Wegaufnehmer), resistive (z.B. DMS) und kapazitive Aufnehmer und zeichnet sich durch geringe Störempfindlichkeit durch selektive Signalübertragung, hohe Signalstabilität und geringe Temperaturempfindlichkeit aus.

Induktive Wegaufnehmer (wie auch DMS) sind passive Sensoren und benötigen zum Messbetrieb aktive Meßverstärker (auch als "Auswerte-Elektroniken" bezeichnet), die sie mit Wechselspannung anregen.

Die vom Messverstärker in den Wegaufnehmer (oder DMS) eingespeiste Wechselspannung (die sogenannte Trägerfrequenz mit einer Frequenz von z.B. 5 oder 10 kHz) wird dort in Abhängigkeit von der Messgröße (z.B. Weg oder Position eines beweglichen Sensorteils) in ihrer Amplitude verändert (moduliert).

Dieses im Sensor "modulierte" Wechselsignal wird wiederum im Messverstärker "ausgewertet" (demoduliert) und in ein der Messgröße proportionales Gleichsignal (Industrie-Standardsignal wie 0…10 V Spannung oder 4…20 mA Strom) umgesetzt, das in nachgeschalteten Steuerungen genutzt werden kann. Zunehmend finden aber auch digitale Schnittstellen Einsatz.

Meßverstärker, die für den Einsatz mit MESSOTRON-Wegaufnehmern vorgesehen sind, werden vorkalibriert und mit der gewünschten Anpassung des Meßsignals ausgeliefert, so daß grundlegende Einstellungen beim Einbau nicht notwendig sind.