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Funktionsweise
Haben Sie Fragen zu der Funktionsweise der verschiedenen Messkomponenten oder zu technischen Begriffen?
Funktionsweise
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Bezüglich des physikalischen Wirkprinzipes von Wegaufnehmern werden drei grundlegende Arten von induktiven Wegaufnehmern unterschieden und von MESSOTRON angeboten:

Induktive Halbbrücken-Wegaufnehmer (Differentialdrossel)
Elektrisch stellt ein Wegaufnehmer nach dem Differentialdrossel-Prinzip eine Wheatstonsche Halbbrücke dar, die aus zwei Meßspulen besteht. Ein ferromagnetischer Kern (Tauchanker), der sich im Innern der Spulen bewegt, bewirkt in seiner Mittelstellung, daß beide Meßspulen den gleichen Scheinwiderstand aufweisen. Die Brückenschaltung ist damit abgeglichen, die Meßspannung Null. Wird der Kern aus seiner Mittelstellung herausbewegt, so ändern sich die Scheinwiderstände der beiden Meßspulen gegensinnig und die Meßspannung wächst innerhalb des Meßbereiches proportional mit der Verschiebung.

Differentialtransformatoren (LVDT)
Differentialtransformatoren bestehen aus einer Primär- und zwei Sekundärspulen, die über einen ferromagnetischen Kern nach dem Trafo-Prinzip gekoppelt sind.
 
Die mit einer Wechselspannung gespeiste Primärspule induziert in den Sekundärspulen eine Spannung, die durch die Gegenschaltung dieser Spulen in der Mittelstellung des Kerns (Tauchanker) gleich Null ist. Wird der Tauchanker verschoben, verändert sich wie bei der Differentialdrossel die Meßspannung proportional zum zurückgelegten Weg.

Langwegaufnehmer mit Mantelanker (Wirbelstromprinzip)
Nach dem Wirbelstromprinzip arbeitende Wegaufnehmer sind dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohr (Mantelanker) über dem Aufnehmerörper verschoben wird. Damit wird eine berührungslose Messung auch bei sehr großen Meßwegen möglich. Der ferromagnetische Kern, der die Spulen koppelt, ist nicht beweglich. Statt dessen wird das einer Bewegung proportionale Signal erzeugt, indem der Mantelanker die von den Meßspulen induzierten Felder verändert.